Völklingen, 1. Dezember 2025. – Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) passt zum 01. Januar 2026 seine Tarife um durchschnittlich 6,67 Prozent an. Grundlage hierfür ist ein festgeschriebenes indexbasiertes Verfahren, das die wesentlichen Kostenentwicklungen der Verkehrsunternehmen – Personal, Fahrzeuge, Energie/Betrieb, Instandhaltung sowie allgemeine Kosten – abbildet. Die Personalkosten orientieren sich an tariflichen Vereinbarungen, während die übrigen Kostenbestandteile anhand der anerkannten Kostenindizes des Statistischen Bundesamtes ermittelt werden. „Die Branche steht weiterhin unter erheblichem Kosten- und Inflationsdruck“, erklärt Thorsten Gundacker, Sprecher der Geschäftsführung im saarVV. „Mit der nun notwendigen Tarifanpassung reagieren wir verantwortungsvoll auf deutlich gestiegene Verbraucherpreise sowie dauerhaft erhöhte Personal- und Energiekosten. Nur mit diesen zusätzlichen Mitteln können die Verkehrsunternehmen das aktuelle Nahverkehrsangebot im Saarland stabil aufrechterhalten und in seiner Qualität sichern.“
Zum 30. Dezember 2025 endet zudem der Vertrag zur Rabattanerkennung der BahnCard im saarVV. Ab dem neuen Jahr entfallen daher die Einzelfahrkarten BahnCard sowie die Tageskarten BahnCard im Stadttarif Homburg.
Die neue Preise finden Sie hier: https://saarvv.de/wp-content/uploads/2021/05/2025-024-Tarifblatt_A5-Vierseiter-Jan-2026-Web.pdf
Anpassungen beim Deutschlandticket und Rabattaktion für Job-Ticket-Neukunden
Mit Wirkung zum 1. Januar 2026 steigt der Preis des Deutschlandtickets gemäß Beschluss der Sonder-Verkehrsministerkonferenz auf 63,00 Euro. Das Junge-Leute-Ticket erhöht sich auf 44,40 Euro. Das Job-Ticket, das auf dem Deutschlandticket basiert, wird künftig maximal 44,10 Euro kosten – abhängig von der Arbeitgeberbeteiligung.
Der saarVV reagiert hierauf mit einer zeitlich befristeten Rabattaktion: Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten ab dem 1. Januar 2026 ein Job-Ticket anbieten, zahlen bis zum 30. Juni 2026 weiterhin den aktuell gültigen – niedrigeren – Preis. Die Differenz übernimmt der saarVV. Unternehmen, die spätestens bis zum 15. Dezember 2025 Vertragspartner werden, profitieren die vollen sechs Monate von der Preisgarantie. Teilnahmeberechtigt sind Neukunden sowie Unternehmen und Institutionen, die in den vergangenen sechs Monaten keinen Job-Ticket-Vertrag mit dem saarVV oder der Saarbahn GmbH hatten.
Gundacker betont: „Mit der Rabattaktion stärken wir die Attraktivität des Job-Tickets gezielt im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, aber auch im Sinne der Unternehmen, die nachhaltige Mobilität fördern wollen. Gleichzeitig setzen wir ein klares Signal: Wer früh einsteigt, profitiert unmittelbar.“ Weitere Informationen zum Job-Ticket und der Rabattaktion finden Interessierte unter www.saarvv.de/abo/job-ticket.
Verbesserte Vertriebsangebote und digitale Services
Mit sofortiger Wirkung ist in allen Bussen des saarVV das vollständig bargeldlose Bezahlen möglich – per Girocard, Kreditkarte oder mobilen Zahlungsdiensten wie Apple Pay oder Google Pay. Für dieses Upgrade wurden rund 1.000 Verkaufsgeräte modernisiert. Zudem ist das Deutschlandticket nun auch als HandyTicket in der saarVV-App verfügbar. Es kann von registrierten Kundinnen und Kunden direkt in der App erworben werden, auch noch im laufenden Monat, und verlängert sich automatisch. Als Zahlungsmethoden stehen SEPA-Lastschrift, Kreditkarte und PayPal zur Verfügung. Die Umstellungen wurden durch das saarländische Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz gefördert. „Mit den neuen Bezahlmöglichkeiten und dem digitalen Deutschlandticket schaffen wir deutlich mehr Komfort und Schnelligkeit für unsere Nutzerinnen und Nutzer“, so Gundacker weiter. „Der saarVV setzt damit ein klares Zeichen für moderne, kundenorientierte Mobilität im gesamten Verbundgebiet.“
Erreichbarkeit über Weihnachten und Silvester
Das Call- & Abo-Center des saarVV ist an den Feiertagen telefonisch unter 06898 500 4000 sowie per E-Mail an service@saarvv.de wie folgt erreichbar:
Das Projektbüro Tarifberatung bleibt vom 24. Dezember 2025 bis einschließlich 1. Januar 2026 geschlossen.
Der „flitsaar“-Rufbus verkehrt bisher in der Stadt St. Wendel, dem Ostertal sowie den Gemeinden Namborn und Freisen. Ab dem 3. Oktober steuert er auch Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt an. „Der Öffentliche Personennahverkehr ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge. Dabei müssen wir insbesondere im ländlichen Raum den Busverkehr zum Teil neu denken: moderner, flexibler, digitaler und vor allem bedarfsgerechter. Und genau da setzt das Rufbus-Angebot an, das wir in unserem Landkreis initiiert haben“, sagt Udo Recktenwald, Landrat des Landkreises Sankt Wendel.
Denn vor rund zwei Jahren startete mit dem Wendel-Mobil ein Pilotprojekt, ermöglicht durch das Bundesförderprogramm Smart Cities. Das Prinzip: Per App Wunschzeit angeben und den Rufbus an eine reguläre oder virtuelle Haltestelle bestellen. Im April 2024 wurde aus dem Wendel-Mobil „flitsaar“, eine saarlandweit einheitliche Marke, gefördert durch das saarländische Umweltministerium. Das Angebot wurde auf die Gemeinden Namborn und Freisen ausgeweitet, seit Januar 2025 sind auch telefonische Betellungen möglich: Tel. (06851) 8014444.
Der „flitsaar“-Rufbus kann im Ostertal und den Gemeinden Freisen und Namborn samstags zwischen 7 und 23 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 9 und 19 Uhr gebucht werden. In der Kernstadt St. Wendel ist „flitsaar“ zusätzlich wochentags von 9 bis 19 Uhr unterwegs. Ab dem 3. Oktober ist der Rufbus in Güdesweiler und Steinberg-Deckenhardt samstags zwischen 7 und 23 Uhr sowie sonn- und feiertags zwischen 9 und 19 Uhr verfügbar.
Dennis Meisberger, Erster Kreisbeigeordneter: „Mit der Erweiterung des Angebotes schließen wir eine Lücke: Denn sowohl Steinberg-Deckenhardt als auch Güdesweiler wurden bisher an den Wochenenden und Feiertagen nicht vom regulären Busverkehr, mit Ausnahme der Nachtbusse, angefahren. Ich hoffe, auch als Einwohner Güdesweilers, dass dieses neue Angebot regen Zuspruch finden wird.“
Die „flitsaar“-App ist kostenlos im Apple App Store oder im Google Play Store erhältlich. Sämtliche im Service-Gebiet gültigen saarVV-Fahrkarten wie Einzelfahrkarten (mit Ausnahme des Kurzstreckentickets), Zeitfahrkarten und Abos sowie das Deutschland-Ticket werden anerkannt. Über die App ist auch der Ticketkauf möglich.
Der flitsaar ist gefördert durch das Förderprojekt NMOB-On-Demand (Nachhaltige Mobilität) des saarländischen Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz. Das Saarland fördert mit dieser Richtlinie Pilotprojekte zum Aufbau von Angeboten des digitalbasierten Linienbedarfsverkehrs (sog. On-Demand-Verkehre). Daneben wird der „flitsaar“ im Landkreis Sankt Wendel durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauen im Rahmen des Modellprojekts Smart Cities gefördert.
Nicht nur die Linien der Saarbahn GmbH fahren in der Landeshauptstadt Saarbrücken, sondern auch 36 regionale Linien, die die Stadt und das Umland miteinander verbinden. Diese Linien fahren u.a. bis Blieskastel, Tholey, Überherrn, St. Avold oder Eppelborn. Hinzu kommen elf Nachtbuslinien an den Wochenenden. Diese Linien werden von unterschiedlichen Verkehrsunternehmen betrieben.
Bis Mitte der 2010er Jahre wurden die meisten dieser Buslinien von der DB-Tochter Regionalbus Saar-Westpfalz, später „Saar-Pfalz-Bus“ betrieben, die in den 90er Jahren einige Haltestellen speziell für diese Linien eingerichtet hat. Die Haltestellenmasten und -schilder sind in die Jahre gekommen und waren in einem schlechten Zustand. Die Landeshauptstadt Saarbrücken hat daher eine Erneuerung angeregt. Der Zweckverband Personennahverkehr Saarland (ZPS) hat die Initiative ergriffen und gemeinsam mit dem Verkehrsunternehmen Saar-Mobil GmbH & Co. KG an neun Standorten die alten durch neue Masten ersetzt. Die vom ZPS finanzierte Maßnahme wurde nun abgeschlossen. Die im Bereich der Innenstadt und des oberen Malstatt aufgestellten Masten fallen durch ihre blaue Farbe auf und sind, was Fahrpläne und Beschriftung angeht, auf dem aktuellsten Stand. Eine regelmäßige Reinigung und Instandhaltung ist Teil der Beauftragung an die Firma Saar-Mobil.
Am 1. August 2025 feiert der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) sein 20-jähriges Bestehen. Gegründet mit dem Ziel, das zuvor zersplitterte Tarifsystem im Saarland zu vereinheitlichen, wurde mit dem saarVV ein Meilenstein für eine moderne, vernetzte und bürgernahe Mobilität gesetzt. Vor dem 1. August 2005 existierten im Saarland unterschiedliche Bezahlmodelle für Bus, Bahn und Saarbahn und keine übergreifende Tarifstruktur. Heute, zwei Jahrzehnte später, ist der saarVV mehr als ein Verkehrsverbund – er ist Impulsgeber für nachhaltige Mobilität, digitale Transformation und soziale Teilhabe. Rückblickend wurden die damaligen Ziele umgesetzt und vielfach übertroffen.
Die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS GmbH) übernahm dabei die wichtigen Aufgaben für den saarVV und koordinierte die Verkehrsunternehmen. Sie gestaltet die Tarifentwicklung, verantwortet Marketing und Innovationen und ist somit zentrale Stütze für die Weiterentwicklung des saarVV.
„Einfach nutzbar, digital vernetzt, für alle zugänglich – Mobilität als Service. Viele Ideen und Visionen aus dem Gründungsjahr wurden umgesetzt und sind heute Realität“, fasst Thorsten Gundacker, Sprecher der Geschäftsführung saarVV, zusammen. „Der saarVV ist eine Erfolgsstory: Einheitliches Tarifsystem im Saarland, zielgruppenorientierte Ticketangebote, starke Abo-Zahlen und umweltfreundliche Verkehrsmittel, mit barrierefreien Zugängen. Auch dank der Unterstützung des Ministeriums für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar- und Verbraucherschutz sind wir in einigen wichtigen Tarifen wie den Tageskarten und beim Schüler-Abo oder durch des Deutschland-Tickets sogar günstiger als vor 20 Jahren.“
Entwicklung des saarVV unter dem Einfluss von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen und Megatrends
Der saarVV bewältigte in 20 Jahren verschiedene gesellschaftliche und wirtschaftliche Phasen mit teilweise unmittelbarem Einfluss auf die Kennzahlen des Verkehrsverbunds – von Finanz- und Energiekrisen über demografische Wandlungen und Nachhaltigkeitsinitiativen bis hin zur Corona-Pandemie als besonders einschneidender Herausforderung.
Prägend für die jüngsten Entwicklungen im saarVV waren die Tarifreform ab Juli 2021 und die Einführung des Deutschland-Tickets ab Mai 2023 in der Nachfolge des 9-Euro-Tickets. Die Zahlen an beförderten Personen und verkauften Abos steigen seitdem wieder deutlich an. Digitale Abos, HandyTicket, Echtzeitdaten und kontaktloses Bezahlen machten den saarVV zum Vorreiter der digitalen Mobilität im saarländischen ÖPNV – ein zentraler Baustein zur Umsetzung seiner ursprünglichen Vision: Mobilität als Service.
Kennzahlen zur Entwicklung des saarVV (2006–2024)
Entwicklung der beförderten Personen und der Einnahmen (in Millionen):
|
Jahr |
Beförderte Personen (in Mio.) |
Einnahmen (€ Mio.) |
|
2006 |
74,6 |
62,8 |
|
2007 |
75,4 |
65,2 |
|
2008 |
78,6 |
69,2 |
|
2009 |
77,8 |
71,0 |
|
2010 |
78,0 |
72,2 |
|
2011 |
76,7 |
74,7 |
|
2012 |
75,7 |
77,3 |
|
2013 |
74,8 |
79,1 |
|
2014 |
73,0 |
81,0 |
|
2015 |
71,4 |
83,2 |
|
2016 |
72,2 |
86,8 |
|
2017 |
71,6 |
85,6 |
|
2018 |
70,8 |
85,7 |
|
2019 |
68,9 |
85,1 |
|
2020 |
60,8 |
70,8 |
|
2021 |
58,6 |
66,2 |
|
2022 |
75,6 |
59,7 |
|
2023 |
76,9 |
77,1 |
|
2024 |
84,2 |
79,8 |
Ausblick saarVV: moderne, serviceorientierte, umweltfreundliche und für alle leicht zugängliche Mobilität mit Bus und Bahn im Saarland
20 Jahre saarVV bedeuten 20 Jahre erfolgreiche Entwicklung mit innovativen Tariflösungen, digitalem Fortschritt, nachhaltiger Mobilität und sozialer Teilhabe. Die ursprünglichen Ziele von 2005 – einheitliches Tarifsystem, einfache Nutzung, moderne Services – haben sich nicht nur bestätigt, sondern wurden übertroffen. Neue Mobilitätsprojekte für den ÖPNV, verbesserte Taktstrukturen, weitere Tarifoptionen und barrierefreier Ausbau stehen auf der Agenda.
Die nächsten zwei Jahrzehnte beginnen jetzt – mit klarer Vision, starken Partnern und dem Anspruch, Mobilität weiterhin als Service für alle zu gestalten.
Zum 20-jährigen Jubiläum des saarVV wird die SNS GmbH bis Ende des Jahres noch mehrere Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen umsetzen, u. a. die Veröffentlichung einer Jubiläumsbroschüre, eine Social Media-Kampagne, ein Imagefilm, eine multimediale Ausstellung und eine Jubiläumsveranstaltung für Mitarbeiter und Partner.
Über den saarVV: Mit dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) wurde am 1. August 2005 ein gemeinsamer Tarif für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im gesamten Saarland eingeführt. Damit können die Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs mit einem einzigen Fahrschein jedes Nahverkehrsmittel der Region auf ihrer Fahrstrecke nutzen. Die vielfältigen Aufgaben des saarVV nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS GmbH) wahr. An der SNS GmbH sind folgende Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt: Aloys Baron GmbH, DB Regio AG, DB Regio Bus Mitte GmbH, KVS GmbH, Lay Reisen, NVG Neunkircher-Verkehrs GmbH, RBZ Regionalbus Zweibrücken GmbH, Reise Fischer GmbH, Saar-Mobil GmbH & Co. KG, Saarfürst-Reisen N. Kirsch GmbH, Saarbahn GmbH, Verkehrsgesellschaft Merzig-Wadern mbH, VVB GmbH, vlexx GmbH und Zarth GmbH.
Von Samstag, 12.04.2025 bis zum Ende der Herbstferien (26.10.2025) bietet die TouristikLinie an Wochenenden, Feiertagen und während der saarländischen Ferien tägliche Fahrten zu lebhaften Events, faszinierenden kulturellen Sehenswürdigkeiten und spannenden Freizeitangeboten im Landkreis St. Wendel.
Mit vier Linien (T1 – T4) können Fahrgäste flexibel an jeder Haltestelle ein- und aussteigen und das Sankt Wendeler Land ganz nach ihren individuellen Vorstellungen erkunden.
Die Linien verkehren im Zwei-Stunden-Takt zwischen 9 und 18 Uhr.
In den Bussen der TouristikLinie werden alle saarVV-Tickets sowie die Saarland Card akzeptiert.
Auch für Menschen im Rollstuhl gibt es komfortable Plätze, und sowohl Hunde als auch Fahrräder können problemlos mitgenommen werden.
Fahrpläne:
Fahrplan T1 – Bosen – Selbach – Theley – Tholey – Marpingen – St. Wendel
Fahrplan T2 – St. Wendel – Oberthal – Theley – Eiweiler – Bostalsee
Fahrplan T3 – St. Wendel – Baltersweiler – Furschweiler – Freisen – Nohfelden – Türkismühle – Bosen Fahrplan
T4 – Braunshausen – Otzenhausen – Bostalsee
Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) erweitert sein Ticketangebot und stellt ab April 2025 die neue Tageskarte Wochenende vor. Mit diesem attraktiven Angebot wird es möglich sein, samstags oder sonntags und an Feiertagen mit bis zu fünf Personen den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im gesamten Saarland kostengünstig zu nutzen – zum Preis einer Tageskarte für zwei Personen.
Attraktive Konditionen für Gruppen und Familien
Die Tageskarte Wochenende richtet sich insbesondere an Gruppen, Familien und Freundeskreise, die gemeinsam das Saarland erkunden möchten. Das Ticket ist eine lukrative Möglichkeit, gemeinsam den ganzen Tag das gesamte saarVV-Netz beliebig oft zu nutzen. Ein weiterer Vorteil: Bis zu drei Kinder unter sechs Jahren fahren kostenlos mit.
Die Tageskarte Wochenende gibt es in den üblichen Preisstufen:
Die neue Tageskarte Wochenende ist als Handy-Ticket über die Saarfahrplan-App sowie in Papierform an den stationären Automaten, beim Busfahrer und in den Vorverkaufsstellen erhältlich. Damit ist ein flexibler und bequemer Zugang zu dem neuen Angebot gewährleistet.
Nachhaltige Mobilität für das Wochenende
Mit der Einführung der Tageskarte Wochenende setzt der saarVV auf nachhaltige und kosteneffiziente Mobilität. Das neue Ticket soll dazu beitragen, den ÖPNV noch attraktiver zu gestalten und eine umweltfreundliche Alternative für Wochenendausflüge im Saarland zu bieten. Weitere Informationen sind unter www.saarvv.de verfügbar.
Karsten Nagel übernimmt Amt von Landrat Patrick Lauer
Die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS GmbH), Dachorganisation des Saarländischen Verkehrsverbundes (saarVV), hat einen neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Karsten Nagel, Geschäftsführer der Stadtwerke Saarbrücken GmbH sowie der Saarbahn GmbH und der Saarbahn Netz GmbH, übernimmt ab sofort den Vorsitz des Aufsichtsrats der SNS GmbH. Er folgt damit auf Patrik Lauer, Landrat des Landkreises Saarlouis, der dieses Amt über 12 Jahre innehatte. Sören Meng, Landrat des Landkreises Neunkirchen, wurde in seiner Funktion als stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender bestätigt.
Patrik Lauer blickt auf eine erfolgreiche Amtszeit zurück: „In den vergangenen Jahren haben wir gemeinsam bedeutende Fortschritte erzielt, um den ÖPNV im Saarland attraktiver und effizienter zu gestalten. Ich danke allen Partnern für die konstruktive Zusammenarbeit und wünsche meinem Nachfolger viel Erfolg.“. Patrick Lauer wird auch zukünftig dem Aufsichtsrat angehören, allerdings stand er angesichts zahlreicher anderer Verpflichtungen nicht mehr für eine erneute Wahl als Aufsichtsratsvorsitzender zur Verfügung.
Karsten Nagel betont: „Ich freue mich auf die neue Aufgabe als Aufsichtsratsvorsitzender der SNS GmbH. Zu den wichtigsten Zielen gehört es sicherlich, den ÖPNV im Saarland und damit den saarVV weiter zu modernisieren und auf die zukünftigen Herausforderungen der Mobilität auszurichten. Wir haben uns zum 01.07.2024 mit der neuen Geschäftsführung sehr gut aufgestellt. Der Wechsel an der Aufsichtsratsspitze innerhalb des Gremiums ist letztlich vor allem ein Zeichen großer Kontinuität.“
Die Geschäftsführung und Aufsichtsrat des saarVV haben sich bei Patrik Lauer für sein langjähriges Engagement bedankt und gleichzeitig die neue Rolle von Karsten Nagel begrüßt. „Wir sind zuversichtlich, dass unter dem neuen Aufsichtsratsvorsitz die positive Entwicklung des saarVV fortgesetzt wird“, erklärt Thorsten Gundacker, Sprecher der Geschäftsführung der SNS GmbH.
Die konzessionierten Verkehrsunternehmen im Saarland arbeiten unter dem Dach der SNS GmbH zusammen, welche die vielfältigen Aufgaben des saarVV wahrnimmt. Sie versteht sich als Plattform für die unterschiedlichen Interessen der einzelnen Verbundmitglieder, übernimmt das Management des Verbundtarifs und dient als Schnittstelle zwischen Kunden, Verkehrsunternehmen und den politischen Gebietskörperschaften.
Bild:
Bildunterschrift von links nach rechts: Wechsel im Aufsichtsrat der SNS GmbH: Christian Schmeer (Geschäftsführung SNS GmbH), Sören Meng (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender SNS GmbH), Thorsten Gundacker (Sprecher der Geschäftsführung SNS GmbH) Karsten Nagel (neuer Aufsichtsratsvorsitzender SNS GmbH), Patrik Lauer (bisheriger Aufsichtsratsvorsitzender SNS GmbH), Arne Bach (Geschäftsführung SNS GmbH)
Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) passt seine Tarife zum 1. Januar 2024 tabellarisch um durchschnittlich 6,40% an.
„Mit dieser Tarifanpassung sollen insbesondere die erhöhten Verbraucherpreise und die kontinuierlich steigenden Kosten für Personal und Energie teilweise aufgefangen werden“, erläutert Thorsten Gundacker, Sprecher der Geschäftsführung im saarVV. „Um das derzeitige Nahverkehrsangebot im saarVV aufrechterhalten zu können, sind die Verkehrsunternehmen auf diese zusätzlichen Finanzmittel angewiesen.“
Zur Ermittlung der Preisanpassung wird ein festgeschriebenes, indexbasiertes Verfahren angewandt. Der ausgearbeitete Index richtet sich nach den Entwicklungen der Hauptkostenfaktoren der Verkehrsunternehmen: Personal, Fahrzeuge, Betrieb/Energie, Instandhaltung und allgemeine Kosten. Während sich die Personalkosten hauptsächlich über die Tarifverträge bestimmen, werden die Kosten in den übrigen Bereichen anhand der allgemein anerkannten Kosten-Indizes des Statistischen Bundesamtes ermittelt.
Preisänderung Deutschland-Ticket Preis: saarVV reagiert beim Job-Ticket mit Rabatt-Aktion
Der Preis des Deutschland-Tickets wird auf Beschluss der Sonder-Verkehrsministerkonferenz ab dem 1. Januar 2025 erstmalig auf 58,00 Euro erhöht. Auch das Junge-Leute-Ticket steigt somit auf 39,40 Euro. Das Job-Ticket, auf Basis des D-Tickets, wird dann maximal 40,60 Euro kosten, abhängig von der jeweiligen Arbeitgeberbeteiligung.
Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) hat auf die Anpassung beim Job-Ticket reagiert und am 1. November eine Rabattaktion für Unternehmen, Institutionen und Behörden gestartet.
Arbeitgeber, die ab dem 01. Januar 2025 ihren Mitarbeitern ein Deutschland-Ticket als Job-Ticket anbieten, erhalten bis zum 30.Juni 2025 den noch aktuell gültigen Preis. Der saarVV übernimmt die Preisdifferenz zum höheren Ticketpreis und garantiert bis zu maximal sechs Monate den günstigeren Tarif. Wer also spätestens bis zum 10.Dezember 2024 Vertragspartner wird, zahlt sechs Monate lang nur den alten Preis. Natürlich kann auch noch ein späterer Vertragsabschluss erfolgen. Die Rabattaktion endet jedoch am 30. Juni.2025. Das gilt für alle Unternehmen und Institutionen, die Neukunden des Job-Tickets sind bzw. in den letzten sechs Monaten kein Job-Ticket-Vertragspartner des saarVV waren. Mehr Informationen zum Job-Ticket und der Aktion des saarVV unter: www.saarvv.de/abo/job-ticket
Über den saarVV: Mit dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) wurde am 1. August 2005 ein gemeinsamer Tarif für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im gesamten Saarland eingeführt. Damit können die Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs mit einem einzigen Fahrschein jedes Nahverkehrsmittel der Region auf ihrer Fahrstrecke nutzen. Die vielfältigen Aufgaben des saarVV nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS GmbH) wahr. An der SNS GmbH sind folgende Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt: Aloys Baron GmbH, ARGE Nahverkehrsgesellschaft Merzig-Wadern GbR, DB Regio AG, DB Regio Bus Mitte GmbH, KVS GmbH, Lay Reisen, NVG Neunkircher-Verkehrs GmbH, Reise Fischer GmbH, Saar-Mobil GmbH & Co. KG, Saarfürst-Reisen N. Kirsch GmbH, Saarbahn GmbH, VVB GmbH, vlexx GmbH, Zarth GmbH und die RBZ Regionalbus Zweibrücken GmbH.
saarVV will das Mobilitätsangebot für Berufstätige auf Basis des Deutschland-Tickets mit einer Rabattaktion noch attraktiver machen
Der Saarländische Verkehrsverbund (saarVV) startet eine Rabattaktion für Unter-nehmen, Institutionen und Behörden für die Nutzung des bundeseinheitlichen Job-Tickets – mit dem Ziel, eine nachhaltige, stressfreie und preiswerte Mobilität für Mitarbeitende zu fördern.
Arbeitgeber, die ab dem 01.01.2025 ihren Mitarbeitern ein Deutschland-Ticket als Job-Ticket anbieten, erhalten bis zum 30.06.2025 den noch aktuell gültigen Preis. Der saarVV übernimmt die Preisdifferenz zum höheren Ticketpreis ab 2025 und garantiert bis zu maximal sechs Monate den günstigeren Tarif. Wer also spätestens bis zum 10.12.2024 Vertragspartner wird, zahlt sechs Monate lang nur den alten Preis. Natürlich kann auch noch ein späterer Vertragsabschluss erfolgen. Die Rabattaktion endet jedoch am 30.06.2025. Das gilt für alle Unternehmen und Institutionen, die Neukunden des Job-Tickets sind bzw. in den letzten sechs Monaten kein Job-Ticket-Vertragspartner des saarVV waren.
„Wir wollen mit unserer Rabatt-Aktion für das Job-Ticket jetzt einen zusätzlichen Anreiz für Betriebe und Behörden bieten, die ihren Beschäftigten eine umweltfreundliche und stressfreie Pendleroption ermöglichen wollen“, erläutert Thorsten Gundacker, Sprecher der Geschäftsführung im saarVV.
Hintergrund: Auf Basis eines Beschlusses der Sonderverkehrsministerkonferenz wird sich der Preis des Deutschland-Tickets ab 2025 von 49 Euro auf 58 Euro erhöhen. Das hat auch direkte Auswirkungen auf den Preis des Job-Tickets.
Positiver Trend: Neuer Rekord an Job-Ticket-Nutzern im September 2024
Schon im Jahr 2023 hat die Nachfrage nach dem Job-Ticket auf Basis des Deutsch-land-Tickets stark zugenommen. Die Anzahl an Job-Ticket-Kunden stieg um 48 % im Vergleich zum Vorjahr. Über 8.500 Berufstätige im Saarland nutzten im Dezember 2023 das Job-Ticket, ein beeindruckender Zuwachs im Vergleich zu den 5.850 Nutzern im Jahr 2022. Gegenüber diesen Vergleichszahlen erhöhte sich die Nutzerzahl im laufenden Jahr 2024 noch mal maßgeblich – mit einem neuen Rekord im September 2024 von knapp 9.950 Job-Ticket-Kunden. „Diese positive Entwicklung verdeutlicht die zunehmende Akzeptanz und Attraktivität des Job-Tickets im Saarland“, betont Thorsten Gundacker.
Job-Ticket bietet viele Vorteile für Arbeitnehmer und Arbeitgeber
Das Job-Ticket im saarVV ist eine kostengünstige und umweltfreundliche Möglichkeit für Berufspendler. Alle Vorteile des Deutschland-Tickets werden in einer rabattierten Form angeboten, sodass Beschäftigte mit einem Zuschuss von mindestens 25 % durch den Arbeitgeber und weitere 5 % Ermäßigung durch den saarVV erhalten – insgesamt also mindestens 30 % Rabatt. Mit dem Job-Ticket sind Nutzer deutschlandweit in allen Nahverkehrsmitteln mobil – nicht nur im Job, sondern auch in der Freizeit, zum Einkaufen, Sport oder Familienbesuch. Der Stress durch Autofahrt und Parkplatzsuche entfällt.
Auch Arbeitgeber profitieren vom Job-Ticket. Es ist ein effektiver Beitrag zur Unternehmenskultur, indem es Recruiting- und Nachhaltigkeitskonzepte unterstützt. Weniger Firmenparkplätze sind notwendig, wenn mehr Beschäftigte Bus & Bahn nutzen. Die Beschäftigten sparen Zeit, denn die Information, Bestellung, Abholung und Bezahlung erfolgen direkt am Arbeitsplatz des Unternehmens. Der Zuschuss des Arbeitgebers zum Job-Ticket ist steuer- und sozialversicherungsfrei, wenn er zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gezahlt wird.
Mehr Informationen zum Job-Ticket und der Aktion des saarVV unter: www.saarvv.de/abo/job-ticket
Über den saarVV: Mit dem Saarländischen Verkehrsverbund (saarVV) wurde am 1. August 2005 ein gemeinsamer Tarif für alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im gesamten Saarland eingeführt. Damit können die Kunden des Öffentlichen Personennahverkehrs mit einem einzigen Fahrschein jedes Nahverkehrsmittel der Region auf ihrer Fahrstrecke nutzen. Die vielfältigen Aufgaben des saarVV nimmt die Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH (SNS GmbH) wahr. An der SNS GmbH sind folgende Verkehrsunternehmen im Saarland beteiligt: Aloys Baron GmbH, ARGE Nahverkehrsgesellschaft Merzig-Wadern GbR, DB Regio AG, DB Regio Bus Mitte GmbH, KVS GmbH, Lay Reisen, NVG Neunkircher-Verkehrs GmbH, Reise Fischer GmbH, Saar-Mobil GmbH & Co. KG, Saarfürst-Reisen N. Kirsch GmbH, Saarbahn GmbH, VVB GmbH, vlexx GmbH, Zarth GmbH und die RBZ Regionalbus Zweibrücken GmbH.
Am 26. August 2024 startet das neue Schuljahr und aufgrund der geänderten Schulzeiten an mehreren Schulen in St. Wendel kommt es im Schülerverkehr zu größeren Umstellungen. Da sich an anderen Schulstandorten im Landkreis die Fahrgastströme im Schülerverkehr verändert haben, hat die Saar-Mobil GmbH & Co. KG in Zusammenarbeit mit dem Landkreis den Fahrplan auf diversen Linien angepasst. Ab Montag, den 26.08.2024 kommt es daher zu Änderungen im Fahrplan. Auf einigen Linien wurden zusätzlich neue Direktverbindungen zwischen Wohnort und Schule eingerichtet. Wir bitten unsere Kunden daher, sich vor dem Start der neuen Woche über etwaige Änderungen zu informieren.
Informationen zu den neuen Fahrten sind auf der Saar-Mobil-Homepage unter www.saar-mobil.de sowie der Online-Fahrplanauskunft unter www.saarfahrplan.de (auch als App) zu finden. Dort sind ab sofort auch die aktuellen Fahrplandaten abrufbar.
Bei Rückfragen:
Arne Bach
Geschäftsführer Saar-Mobil GmbH & Co. KG
Am Bahnhof 7
D-66346 Püttlingen
Tel.: 0 68 98 56 91 50
Fax: 0 68 98 56 91 599
ER-Mail: post@saar-mobil.de
Webseite: www.saar-mobil.de